Skoda Kamiq: Neuer Crossover feiert in Genf 2019 Premiere

Skoda Kamiq

Okay, das Jahr ist gerade gestartet. Im fernen Detroit tobt die NAIAS. Skoda hingegen macht bereits Lust auf den Genfer Autosalon 2019. Dort zeigen die Tschechen einen neuen Crossover: den Skoda Kamiq.

Skoda will seine SUV-Familie erweitern und diese neben Karoq sowie Kodiaq mit einem neuen Crossover abrunden. Premiere feiert dieser in Genf (5. bis 17. März) am Lac de Genève. Einen ersten Teaser gibt es schon. Auch die Technik ist keine Überraschung und stammt aus dem VW-Regal. Die Basis stellt die VW-Plattform MQB A0, auf welcher bereits VW T-Cross, Seat Arona oder Audi Q2 stehen. Allerdings soll der Tscheche wohl etwas größer als der T-Cross sein, der auf 4,23 m kommt.

Skoda Kamiq: Vorschau stellte Vision X

Entsprechend ist der Kamiq unter Karoq und Kodiaq angesiedelt. Eine Vorschau zeigte Skoda ebenfalls schon. Und zwar mit dem Vision X, der in Genf 2018 debütierte. Dieser war 4,25 m lang, 1,81 m breit sowie 1,54 m hoch. Der Kofferraum fasste 380 Liter.

Bei den Antrieben dürfte sich der Kamiq ebenfalls bei den Geschwistern bedienen. Sprich: Als Motoren dienen Drei- und Vierzylinder mit Turbo sowie 95 bis 150 PS. Allrad gibt es im Skoda Kamiq keinen, dafür mit dem 1.6 TDI zumindest einen Diesel. Manuelle Getriebe sind Serie, DSG dürfte als Option erhältlich sein.

Skoda selbst verrät derzeit nur moderne Assistenten und seine bekannten Simply Clever-Ideen. Mehr Infos zum SKoda Kamiq dürfte es in Genf geben. Update folgt…

Offiziell: Der Crossover heißt Skoda Kamiq

Update 24.01.2019

Geisterte bisher der Name Kosmiq durch die Medien, macht Skoda nun Nägel mit Köpfen: der neue Crossover heißt Kamiq. Damit folgen die Tschechen erstens dem Trend von Kodiaq und Karoq, nach welchem der Modellname mit einem „K“ beginnt und mit einem „q“ aufhört. Zweitens ist der Name Kamiq in China bereits etabliert. Das Wort Kamiq stammt aus der Sprache der Inuit und steht für einen Zustand, wenn etwas wie eine zweite Haut und in jeder Situation passt.

Skoda Kamiq

Update 30.01.2019

Kaum ist der Name des neuen Crossovers offiziell, zeigt Skoda erste Skizzen. Diese verraten eine breiten und aufrecht stehenden Grill sowie – erstmals bei Skoda überhaupt – zweigeteilte LED-Scheinwerfer mit einem obenliegendem Tagfahrlicht. Ebenfalls erstmals verbaut sind dynamische Blinklichter. Obendrein zeigt der Skoda Kamiq große Räder und damit eine große Bodenfreiheit. Im Heck außerdem einen Diffusor und einen ŠKODA Schriftzug statt des Logos. Die Rücklichter nehmen die kristallinen Formen der Scheinwerfer auf.

Oliver Stefani, Skoda-Designchef:
„Bei unserem neuen City-SUV KAMIQ haben wir eine ganz neue Anordnung der Scheinwerfer umgesetzt. Die erstmals bei einem ŠKODA geteilten Leuchten mit dem obenliegenden Tagfahrlicht verleihen dem KAMIQ einen eigenständigen Auftritt und sind eine andere Interpretation unserer erfolgreichen SUV-Designsprache.“

Update 06.02.2019

Skoda zeigt erste Bilder zum Interieur des neuen Kamiq. Das neue Konzept stammt von der 2018er Studie Vision RS und fällt vor allem mit dem Touchscreen in 10,25 Zoll auf. Die Instrumententafel ist ebenfalls komplett neu designt. Dazu gibt es warme Farben und eine Ambientebeleuchtung. Letztere ist laut Skoda in Kupfer, Rot oder Weiß erhältlich. Optional sind Polster in Mikrofaser sowie eine Heizung für Windschutzscheibe, Rücksitze und Lenkrad verfügbar. Außerdem verrät Skoda ein paar neue Daten. So bietet der Skoda Kamiq einen recht langen Radstand von 2.651 mm und damit vor allem Platz. Im Fond soll die Kniefreiheit zum Beispiel 73 mm betragen. Der Kofferraum schluckt 400 Liter, bei umgeklappten Fondlehnen sogar 1.395 Liter.

Skoda Kamiq Interieur

Bild: Skoda

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