Subaru Forester V (2019): Europadebüt in Genf mit e-Boxer

Subaur Forester 2019

Bereits im April 2018 (!) feierte der neue Subaru Forester V (2019) in New York seine große Premiere. Nun endlich steht in Genf das Europadebüt an – samt e-Boxer. Der Marktstart ist allerdings nach wie vor offen.

Bei der fast schon heimlichen Premiere in New York in April 2018 ging der neue Forester – neben dem ebenfalls neuen Toyota RAV4 2019 – regelrecht unter. Selbst die hiesige Presseabteilung der Japaner meldete – nichts. Bei der offiziellen Europremiere auf dem Genfer Autosalon (7. bis 17. März) ist der Hersteller nun etwas auskunftsfreudiger. Dennoch: Wann der neue Forester V (2019) zum deutschen Händler rollt, ist immer noch geheim. Immerhin gibt es neue Infos…

Subaru Forester 2019: Nummer fünf

Seit 2013 steht der (noch) aktuelle Forester beim Händler. Die Zeit ist also mehr als reif für eine Wachablöse. Eben diese zeigte Subaru auf der New York International Auto Show just im April. Rein optisch folgt der neue Forester der 2015er Studie VIZIV Future Concept. Dennoch: Experimente unterlässt Subaru. Stattdessen ist der Grill größer, die seitliche Fensterlinie nach hinten steigend. Ebenfalls neu sind die LED Scheinwerfer und die schwarzen Planken aus Kunststoff. Diese zieren die Radkästen ebenso wie die Seitenschweller. Die Türen zum Fond öffnen neuerdings weiter. Den Kontakt zur Straße übernehmen Räder in bis zu 18 Zoll.

Die Länge des Subaru Forester V (2019) wächst übrigens um 1,5 cm auf 4,63 m. Die Breite um 2 cm auf nun 1,82 m. Dafür sinkt die Höhe auf nur noch 1,73 m.

Subaru Forester V: Mehr Platz im Interieur

Zumal Subaru auch innen mehr Platz verspricht. Weil der Subaru Forester V (2019) schlicht einen größeren Radstand (+ 3 cm) mitbringt. Zwischen Vorder- und Rücksitze wächst der Abstand sogar um 23 cm. Entsprechend fallen auch Schulter- und Ellbogenfreiheit sowie der Fußraum im Fond üppiger aus. Gleiches gilt für den Kofferraum, der laut Subaru nun 509 Liter fasst. Möglich macht es die neue Global Subaru Platform, die schon der neue Subaru XV II nutzt.

Bekannt sind außerdem eine geteilt umklappbare Rückbank, ein tieferer und ebener Laderaumboden oder eine breitere Heckklappe. Auf der Mittelkonsole schafft wiederum die nun elektronische Parkbremse mehr Platz. Das Multimediasystem Subaru Starlink erlaubt via Android Auto oder Apple CarPlay das Einbinden von Smartphones.

Forester V mit Eyesight Assistenten

Wenig überraschend verbaut Subaru zudem – wohlgemerkt in Serie – sein aktuelles Sicherheitspaket Eyesight. Dieses bündelt bekanntlich diverse Helfer wie zum Beispiel:

  • Notbremssystem,
  • Spurhalte-,
  • Spurleit- oder
  • Anfahrassistent.

Erweitert ist das Eyesight System zudem um das so genannte „Driver Monitoring System“. Dieses basiert auf einer Gesichtserkennung und warnt den Fahrer, wenn dieser abgelenkt ist und seinen Blick von der Straße wendet. Außerdem erkennt das System Müdigkeit beim Fahrer und löst in einem solchen Fall Alarm aus. Mehr Komfort bietet das „Driver Monitoring System“ ebenfalls. Denn das System erkennt den Fahrer bereits beim Einsteigen und stellt daraufhin automatisch Sitz, Spiegel und Klima auf dessen Vorlieben ein.

Ein weiteres Highlight stellt die „Reverse Automated Braking“. Diese Funktion verhindert Kollisionen beim Rückwärtsfahren oder senkt zumindest die Folgen eines solchen Unfalls.

Subaru Forester 2019: Boxer & Allrad

Als Antrieb sind typisch Subaru Boxermotoren sowie natürlich Allrad gesetzt. Für den US-Markt heißt das: ein Vierzylinder mit 2,5 Litern Hub, 182 PS sowie 240 Nm. Dazu spendieren die Japaner ein CVT-Getriebe. Je nach Ausstattung bietet dieses bis zu sieben Stufen. Außerdem ist das Getriebe auch über Tasten am Lenkrad zu steuern.

Für den hiesigen Markt gibt es dagegen noch keine konkreten Infos zu den Antrieben. Bei der Europremiere debütiert nun allerdings der e-Boxer Mildhybrid. Mit diesem bringt Subaru erstmals einen elektrifizierten Antrieb an den Start, der Verbrauch und Emissionen um bis zu elf Prozent senken soll. Subaru paart hier einen neuen Boxer mit vier Zylindern, zwei Litern Hub und 150 PS (110 kW) sowie einen E-Motor mit 16,7 PS (12,3 kW). Bis zu 1,6 km sowie 40 km/h kann der Subaru Forester e-Boxer sogar rein elektrisch fahren. Zurückgewonnene Bremsenergie (Rekuperation) sowie überschüssiges Drehmoment geht zurück in die Lithium-Ionen-Batterie. Diese ist übrigens im Gehäuse der Lineartronic Automatik verbaut, während die anderen Hybridkomponenten in einem speziellen Sicherheitskäfig unter dem Kofferraumboden platziert sind. So verspricht Subaru nicht nur eine optimale Gewichtsverteilung, sondern vor allem keinen Platzverlust im Interieur.

Subaur Forester V 2019

Das große Aber: Laut Pressemitteilung ist der „Subaru Forester e-Boxer ist in Europa inkl. Deutschland nicht erhältlich“. Ob diese Aussage nur aktuell oder generell für die Zukunft gilt, ist unklar. auto motor und sport meldete hingegen vor rund drei Wochen, dass die e-Boxer Modelle nach Europa kommen. Es heißt also: abwarten…

Subaru Forester V: Start in Europa…

Apropos: In den USA ist der neue Subaru Forester V (2019) seit Mitte 2018 zu haben. Der Marktstart in Europa und somit Deutschland dürfte wohl irgendwann 2019 anstehen. Preise sind allerdings noch keine bekannt. Bis zur Wachablöse ist übrigens der auslaufende Forester IV mit mehr Serie ab knapp 32.000 Euro erhältlich.

Bild & Video: Subaru

4 Comments on “Subaru Forester V (2019): Europadebüt in Genf mit e-Boxer”

    1. Hallo Lothar, entsprechende Infos sind uns noch nicht bekannt. Subaru hält sich mit Informationen leider arg zurück. Bis heuer gibt es ja nicht mal einen Termin zum Marktstart in D bzw. überhaupt Europa?! Gleiches gilt für die hiesigen Motoren.

    1. Hallo Herr Baumgartner,

      jein. Subaru zeigt die Tage in Genf (7. bis 17. März) seinen neuen e-Boxer-Antrieb. Dahinter steckt ein Hybrid. In Japan gibt es diesen zum Beispiel für den Forester. Ob auch der XV diesen erhält, ist bis dato unbekannt, aber durchaus möglich. Mehr Infos gibt es vielleicht in Genf.

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